Donnerstag, 23. Januar 2014

Hausarrest !

Diesmal schreibe ich euch aus dem Internhaus, wo ich während meiner Genesungszeit einquartiert wurde. Klingt jetzt sehr dramatisch - ist es aber nicht. Ich habe lediglich einen Muskel im linken Fuß überdehnt. Da die Amis alle Angst haben, dass ich sie verklage, musste ich heute morgen nach Hause... und ich habe diese Woche Hausarrest :,( Ich musste auch ins Krankenhaus. Aber erst nachdem ich drei seitenlange Formulare ausgefüllt hatte. Im Krankenhaus ging alles erstaunlich schnell bis Röntgenaufnahmen gemacht wurden. Ehe die entwickelt waren und der Dok sich die angeschaut hatte vergingen locker 2 Stunden.
Jetzt verpasse ich einen Camptag und einen Tag Boot fahren...

--> Da das alles verpasse ich:

Auf dem Weg durch die Narrows - der engsten Stelle des ganzen Sees - spektakuläre Felswände zum Greidfen nah, während man mit 80 km/h an ihnen vorbeirauscht!

Nach 400 Metern steil den Berg rauf, eröffnete sich uns dieser Blick.

Rückfahrt am Abend - wie ein Spiegel !

Mary frohlockt ob der Kochkünste von Kristin - es war nur ein Burrito ....

Und herrliche Sonnenuntergänge !


Dienstag, 21. Januar 2014

Pantomime, Party, Pläne und zwischendurch Football gucken.

Das Wochenende haben ich mal wieder bei den Interns verbracht. Am Freitag bin ich so gegen 12 ins Büro und bin 3 Stunden später wieder weiter.
Da Kristin ausgezogen ist habe ich sogar mein eigenes inoffizielles Zimmer hier ;) Am Freitagabend haben wir zu viert (Emma ist im Urlaub) Scharade und Pictionary (Geschlechterduell) gespielt. Natürlich wurden wir von den Mädels beim Zeichnen ZERQUETSCHT ! Doch direkt darauf folgte die Revenge mit Scharade!

Am Samstagabend hat Geoff (unser Riesenteddybär aus Kanada) eine kleine Abschiedsfeier für mich und gleichzeitig Willkommensfeier für Mindy (neue Veg-Mapping-Tante) veranstaltet. Ohne Nita ein Riesenspaß ;) Im Anschluss gings noch ins Yardhouse (das hat 200 Biere aus aller Welt - auch 20 aus Deutschland).

Gestern war es dann soweit ! AMERICAN FOOTBALL ! Die Patriots gegen die Broncos und die 49ers gegen die Seahawks! Jenn, Alex und ich haben es uns im Wohnzimmer gemütlich gemacht und den ganzen Tag Football geguckt. Am Ende mussten wir uns mit einer Runde Kartenspielen abreagieren denn beide unsere Lieblingsteams (Pats und 49ers) haben verloren .... :,(

Heute standen dann wichtige Skypegespräche auf der Tagesordnung...
Wo bleibe ich in Los Angeles ? - wahrscheinlich Manhattan Beach.
Kaufen wir den Van für Neuseeland? ja das werden wir wohl...
Wo mache ich einen Zwischenstopp? Rarotonga oder Fiji ? ich wähle Rarotonga.
Was sollt ich beim Campen essen und was für Klamotten nehm ich mit?
--> Das sind die Fragen mit denen ich mich rumquälen muss...*theatralische Stimme* ... :)

Übrigens habe ich versucht die Cards Against Humanity zu bestellen. Wurde aber auf eine Warteliste gesetzt... und muss warten... bei Freunden von Alex hat das 9 Monate gedauert! 

So morgen gehts mal wieder ein paar Tage campen und ich bin von jeglicher Zivilisation abgeschnitten. Keine Angst also wenn ich nicht auf Mails oä. antworte.



Freitag, 17. Januar 2014

THIS POST IS RATED R (only 18+)



SMALL – MEDIUM – LARGE     Ein Zwischenbericht.

In letzter Zeit sind viele kleine aber coole Dinge passiert. Daher gibt’s nicht zehn Posts zu jedem einzelnen Vorkommen sondern ein Rundumpaket.

Außerdem will ich mich mal mit Metaphern versuchen. Wer in die Blogs von Kira und Lara/Jenny reingeschaut hat, der hat gemerkt, dass sie Getränke/ Essen als Methapern nutzen. Ich klau mir die Idee und mach das ganze bisl amerikanischer. nämlich ein Iced Tea der in drei verschiedenen Größen kommt: SMALL MEDIUM und LARGE! (Iced Tea weil eiskalte Fakten mit intensivem Geschmack.)  Also auf ins Experiment!


SMALL: Mir geht’s gut. Und wie geht’s euch ?

MEDIUM:
In den letzten Wochen war ich Skifahren, Boot und Truck fahren; Kristin hat eine Abschiedsparty bekommen, wir haben American Football geguckt, wir waren im Kino und 2mal Campen.

LARGE ist zu klein -> SUPER SIZE ME !:
Skifahren war der Hammer! Das Resort mit Blick auf den Lake Tahoe heißt Heavenly. Leider ist es noch früh in der Skisaison und deshalb waren mehrere Pisten gesperrt oder präpariert worden. Morgens fanden wir natürlich die besten Bedingungen vor. Nich so gut für den „Frühaufsteher“ Niki.
 
KIELERJUNG endlich wieder auf dem Wasser !!! Boot fahren auf dem Lake Mead hat etwas ganz besonderes. Da alles so weit entfernt ist, besitzt der National Park Service lediglich Speedboote. Das heißt wir donnern mit 55mph (ca. 85km/h) über den See. Mary, die in der Wüste aufgewachsen ist, freut sich wie ein kleines Kind. Unser Bootsführer hieß Riley und kannte immerhin einen deutschen Satz: „Ein großes Bier, bitte!“

Truck gefahren bin ich am Dienstag. Unser Bootsausflug wurde gecanceled (zu viel Wind – was für Heulsusen!) Daher sind wir kurzerhand zu der Boat site gewandert. Es ging 400m tief in einen Canyon, die wir kletternd (mit Ausrüstung!) hinter uns gebracht haben. Danach hab ich uns nach Hause gefahren – natürlich off-road! Es macht so viel Spaß durch die Wüste zu rasen und Felsen auszuweichen und das Ganze mit dem Riesen F-150! Gestern bin ich wieder gefahren – mega spaßig!

Kristin ist wech ! Natürlich haben wir sie in zünftiger Vegas Manier verabschiedet. Mit einer großen Party. Nach der Arbeit bin ich mit den Mädels und Alex zum Praktikantenhaus und dann sind wir ins Dillingers, um uns mit Mary und Elizabeth zu treffen. am Ende des Abends hab ich angeboten alle mit Elizabeths BMW nach Hause fahren. Was dankend angenommen wurde. Wieder im Praktikantenhaus habe ich alle mit meinen 50er Jahre Dancemoves aus den Socken gehauen.
Den nächsten Morgen haben wir beim Coffee Cup verbracht und wir haben Kristin beim Auto packen geholfen.

Den Rest des Tages wurde gemeinsam American Football geguckt. Das tolle daran ist, dass die nicht alle zur selben Zeit spielen (wie die Bundesliga) sondern hintereinander so, dass man den ganzen Tag lang gucken kann.

Das Wochenende haben wir mit einem Kinobesuch ausklingen lassen. American Hustle! Kompliziert aber echt gut gemacht! Außerdem spielt Amy Adams die weibliche Hauptrolle (Grund genug ;)

Campen mit Kristin und Mary war sehr speziell … Die Gesprächsthemen  waren sehr ... interessant … Naja immerhin kann ich Guillaume jetzt besser verstehen warum er von Kristin immer verwirrt war. Hier ein kleines Appetithäppchen von Kristin während wir zu unser Site wanderten: „Hey! My Uterus just fell out of my Vagina. Please remind me so we can get it on our way back!”

Ich bin grade zurück von meinem zweiten Campingausflug.  Und hab mir erstmal einen fetten Chickenburger gemacht (um genau zu sein 4). Das nur mal so am Rande. Gestern fahre ich also mit dem Truck zu dem Campingplatz, wir legen Reggae auf und chillen uns auf die Ladefläche des Trucks. Während wir auf die andere Crew warten kommt ein Jeep vorgefahren und der Campground Host Joe steigt aus. Sacht mal wollt ihr vllt ein Haus anstatt eines Campingplatzes? Er hat uns unter der Hand eins der Häuser in Temple Bar organisiert so, dass wir zu sechs ein richtiges Haus hatten. 
WIE IN DÄNEMARK ;)! Da das Haus nicht eingerichtet war haben wir unsere Schlafsäcke alle nebeneinander im Wohnzimmer ausgerollt! Der Mond war so hell, dass wir bequem draußen sitzen konnten.  Dabei haben wir mein neues Lieblingsspiel gespielt. Cards against Humanity ! Wer das nicht kennt hier kurz die Regeln: Es gibt schwarze Karten und weiße. Auf den Schwarzen Karten steht ein Satz bei dem eine Leerstelle vorhanden ist. Jeder zieht 10 weiße Karten. Auf denen steht entweder ein Satz oder ein Wort/Name. Nun deckt der erste eine Schwarze Karte auf und ließt sie laut vor. Z.B. during sex I fantasize about _____ . Nun legen die anderen die Karte aus ihrer Hand ab, die sie für am lustigsten halten. Der, der die schwarze Karte aufgedeckt hat, deckt die weißen Karten auf und füllt die Lücken. Danach entscheidet er welche die beste ist. Der dessen Karte gewählt wurde, bekommt die schwarze Karte. Wer am Ende die meisten schwarzen Karten hat, gewinnt. Beim dem Beispiel oben hat übrigens „Fairies wearing Yogapants“ gewonnen. Mein Lieblingssatz war jedoch: Roland Emmerichs new action Movie is about an apocalyptic battle between The Jews and Mr. Clean (Meister Proper). 

Und danach haben wir ...
 [SATZTEILE FEHLEN]

„What happens in Vegas stays in Vegas!“


OMG das war lang … vllt hätte ich doch mehrere Posts machen sollen…

PS. Refills sind übrigens gratis !

Mittwoch, 15. Januar 2014

1001 Nacht

Hallo! Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet. :) Wie das bei mir aussah werde ich im nächsten Beitrag berichten.

Jetzt will ich euch aber erstmal erzählen was für eine schöne Nacht wir heute haben.
Die Natur ist in das Licht des fast Vollmonds getaucht. Auch auf dem Wasser des Sees spiegeln sich die gleißenden Strahlen. Die Luft umweht mich mit einer zarten Brise und die Temperatur hält stolze 18° auch zu dieser "späten" Stunde.

Als ich jedoch grade von meinem Laptop aufblickte durchfuhr mich ein gewaltiger Schrecken. Drei ausgewachsene Kjoten standen nur wenige Meter von mir entfernt und beobachteten was ich denn so mache. Als ich zu meinem Handy griff um ein Foto zu machen. sprangen sie jedoch panisch davon und verschwanden in den Büschen.


Da die meisten denken: "man war der Absatz schnulzig". Möchte ich euch beruhigen/enttäuschen: Ich war nicht in COLORADO ;) 

Tja das wars dann auch schon. Wir wollen morgen noch campen gehen und wenn das Wetter auch nur halb soo gut ist wie heutedann wird das ein riesen Spaß. Zumal wir vllt auch mit der anderen Gruppe zusammen campen werden. Lagerfeuer inklusive ;)

Dienstag, 31. Dezember 2013

HAPPY NEW YEAR ! PROSPERO AÑO ! FROHES NEUES !

FROHES NEUES JAHR AUS DEM WARMEN CALIFORNIEN !!!

ICH HOFFE ALLE EURE WÜNSCHE/ GUTEN VORSÄTZE GEHEN IN ERFÜLLUNG !!!
GESUNDHEIT, ERFOLG UND SPASS IM NEUEN JAHR !!!
FEIERT SCHÖN  UND NICH SO VIEL SAUFEN !!!
 
20° Am Moro Beach (30. Dezember)

Sonntag, 29. Dezember 2013

Kanu fahren in der Wüste an Weihnachten ?

Das gibts doch gar nicht !!!

DOCH IN VEGAS !!!

Wir wohnen in dem Westin Lake Las Vegas. Wie der Name schon verrät gibt es hier einen See und da bietet das Hotel auch die Möglichkeit Kanus und Tretboote zu mieten an. Also die Schwimmwesten angezogen und rein in ein unvergessliches "WEIHNACHTSERLEBNIS" !!!
Sportlich ;)

Der "Treter"
Die angenehmen 18° in der Sonne lassen kein richtiges Weihnachtsgefühl aufkommen... Zum Glück hat unser  Hotel im MARROKANISCHEN Stil auch einen Tannenbaum.
Schicke nordafrikanische Vasen und ein kleiner christlicher Weihnachtsbaum

Da wir dachten keiner wird am 24. Dezember den Hoover Staudamm sehen wollen haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht. Tja wir haben uns geirrt ! Der Damm war voll mit Leuten und wir haben 20min gebraucht ehe wir ein Parkplatz gefunden haben.

Auf dem Weg zum Steakhouse für unser Weihnachtsessen schreibt mir "El Peruano" : Siehts bei dir weihnachtlicher aus ?  --- Na was meint ihr was ich geantwortet habe...

Am nächsten Morgen brauchten wir dann doch ein bisl Weihnachtsstimmung ! Also auf in die Sin City ! Im Bellagio gibt es das Conservatory wo den Jahreszeiten entsprechende Ausstellungen vorbereitet werden...
Der Schneekugelgang



Danach haben wir noch ein Spaziergang zum Venetian eingelegt und wir haben SANTA CLAUSE GEFUNDEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Rentiere wurden anscheinend für die große Stadt gegen einen etwas wendigeren Scooter eingetauscht ;)

Genau wie Länder, Brüste und Gewinnchancen sind auch Tannenbäume in Las Vegas FAKE ! 

Schneeschuhwandern bei - 15 ° Celsius

Die National Parks bieten normalerweise geführte Wanderungen an, bei denen sie die Natur den Besuchern näher bringen. So auch im Bryce Canyon. Aber wie wandert man bei 1m tiefen Schnee und minus 15 Grad ???


















In Schneeschuhen ! Aber wer hat schon Schneeschuhe bei sich ? Auch dafür sorgte der Park.

So trafen wir uns um 9:30 bei am Treffpunkt ein. Während wir dem Ranger "Jim" halfen die Schneeschuhe auszuladen traf eine weitere Reisegruppe ein, die aus drei Australiern (die noch nie Schnee gesehen haben), einem französischem Austauschstudenten und einer Spanierin bestand. Wenig später setzte sich unsere kleine Gruppe in Bewegung. Während die meisten in den Spuren der gestrigen Gruppe wanderten, stapften ich und der Franzose unsere eigene Spur. - Ich weiß ANGEBER !!!
Die Minus 15 Grad und die Höhenluft setzten uns allen einigermaßen zu und Jim legte regelmäßige Pausen ein. Als ich grade etwas zurückgefallen war, um einige Fotos zu machen, wurde ich zu Jim gerufen. Die Spanierin hatte einen Kälteanfall, der durch die Höhe noch verschlimmert wurde. Sie schaffte es nicht Englisch zu sprechen also musste ich übersetzen. (Ich und mein Spanisch ... Naja ich gab mein Bestes) Wir fanden bald heraus, dass sie sich schwindelig fühlte, keine Kraft mehr hatte und kurz vorm Übergeben war. Wir brachten sie schnellsten zum Auto, wärmten sie und verständigten einen Notarzt. Währenddessen unterhielt ich mich mit Francoise (Ja der nä. französische Klischeename :))  und ich stellte fest, dass anscheinend allen Franzosen das Amerikanische Essen zu unkultiviert ist ;) 

Hier kommen noch ein zwei coole Bilder von der Wanderung

Schneeschuhe !!!






BRYCE CANYON IM WINTER...

... IST ATEMBERAUBEND














Zion - Der Zweite Versuch

Mit nur einem Koffer aber vier Rucksäcken gings nach Utah. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Bilder vom ersten mal in Zion?
Das einzige was sich großartig geändert hat war, dass jetzt Schnee auf dem Berg lag und die Wanderungen ein bisl rutschiger wurden... sehr lustig ! Bis man an eine Stelle kommt, wo es 150m in die Tiefe geht und der Weg nur 1m breit ist und 40cm Schnee liegt... Da hieß es dann wieder umdrehen ...

Ein paar gute Bilder hab ich dennoch schießen können.
Wer steht denn da rum ? Ein Yeti ?

Sonnenuntergang ... ohne Worte ...

Die erste Marzipankugel in diesem Jahr !!!

Den hab ich nicht gebaut aber wenn man einen Schneemann in einem verlassenen Canyon findet muss er fotografiert werden :)

An besonders dünnen Stellen gabs Ketten zum festhalten.

Kein Zutritt wegen fallendem Eis. Erst haben wir das nicht so ernst genommen aber als wir eine Halbe Stunde später ein gewaltiges Donnern hörten und einige riesige Schneebrocken vom Canyon Rand herunterkrachten waren wir uns sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben und nicht diesen Trail gewandert zu sein.

!!! Tschüßli Müsli !!!

Pech im Unglück

Am 18. Dezember wollten meine Eltern über die Ferien mich besuchen kommen. Wir hatten verabredet, dass ich sie anrufe und sie mich dann abholen können und wir dann zum Zion NP fahren. Aber als ich sie anrief, ging nur die Mailbox ran (egal wann und wie häufig ich es probierte) Dann dachte ich: "rufste mal das Hotel an". Die erklärten mir aber, dass Mr Marschkiiii dort nie eingecheckt hat... Als dann mein Handy auch noch sein Geist aufgab war ich dann richtig deprimiert... Nach Deutschland konnte ich nur mit Skype telefonieren (VOIP) also hab ich das versucht und mein Opa erklärte mir dass sie auf dem Flughafen übernachten mussten und waren deshalb nicht im Hotel...
PURE ERLEICHTERUNG ! (für mich.. meine Eltern haben schließlich aufm Flughafen geschlafen...)
Aber dann kam das nächste Problem... Denn man hatte ihr  Gepäck verloren... Nach fünf Tagen, unzähligen Gesprächen mit Indischen Call-Center Mitarbeitern und einem erneuten Besuch beim Flughafen, hat sich herausgestellt, dass der Koffer nur drei Stunden nach meinen Eltern in Vegas angekommen ist und danach im Hinterzimmer des Kundenservices am Flughafen stand... FÜNF TAGE LANG !!!

Und die Moral von der Gecshicht ? UNITED ist eine *%§'"*%)=&!! Airline !

Samstag, 21. Dezember 2013

Arbeitsalltag

Ferien ! Naja trottzdem gibts ein kurzen Post zu meinem Arbeitsalltag weil mich alle immer fragen was ich denn genau mache.

5:30 Wecker klingelt. Ich drücke auf Schlummern.

5:40 Wecker klingelt erneut. Ich drücke auf Schlummern

5:50 Wecker klingelt zum dritten mal. Richtig genervt gucke ich auf meine Uhr. Fluche weil es so spät ist und springe auf. Dusche und mache Frühstück sowie Lunch.

6:30 David oder Mary holt mich ab und wir fahren zum Büro. Dort werden alle Sachen zusammengesammelt: Messbänder, Flaggen, Messgeräte, Kompass, GPS Geräte, Safety Equipment etc.

7:00 Dispatch (die sind für die Koordination jeglicher Funkkommunikation zuständig und sie leiten auch Search and Rescue Missionen) wird über unsere Pläne für den Tag informiert.

Geplante Abfahrt wird auf 7:10 verschoben, weil Emma mal wieder zu spät ist.

zwischen 7:30 und 8:40 Ankunft am Parkplatz (meistens auf irgendeiner Dirtroad in der Pampa) Danach folgt eine Wanderung die zwischen 15min und 1,5 Stunden dauert.

Dort angekommen legen wir die Messbänder aus auf denen die Vegetation und Verschmutzung messen (3x 50m) Und ich notiere die Ergebnisse die meine Kollegen messen. Da wechseln wir uns aber auch ab - wird also nicht zu eintönig. Zu beschreiben was und wie gemessen wird würde Stunden dauern. Sorry

Amerikaner müssen natürlich zwischendurch auch was essen also wird eine Mittagspause eingelegt die zwischen 30min und 1,5 Stunden dauert :) Kommt auf das Wetter drauf an :)

Ca. gegen 14 oder 15 Uhr gehts wieder nach Hause.

Wenn wir ins Büro fahren wird noch schnell der nä. Tag geplant und danach gehts entweder in die Bar (am Mittwochs gibts 1$ Bier und ich muss am Ende alle nach Hause fahren) oder jeder geht sein eigenen Weg.

Manchmal kommt es aber auch vor dass wir soweit weg von jeglicher Zivilisation sind, dass wir einfach unser Camp in der Pampa aufschlagen. Dann heißt es zelt aufbauen, Propanherd anschmeißen, Süppchen kochen, rumhängen bis einem der Hintern abfriert oder Emmas Whiskey Flasche leer ist.

David, Emma und Alex mit Equipment

Ein typischer Ausblick

Sonnenbrille, Bandana(als Mundschutz) und Funkgerät sind ein Muss !

Messergebnisse müssen festgehalten werden. Das schwarze etwas ist ein Penetrometer (nein nicht das was ihr denkt) Es misst die Widerstandsfähigkeit der Erde 

Unser "Tagescamp" Rucksäcke, Essen, Ausrüstung und extra Jacken

Wir legen durchaus steile Strecken zurück (hier gings 60m in den Abgrund)

Emma friert beim Campen. Im Hintergrund der Tahoe

Jenn friert auch. schließlich ist es nachts um die -7 Grad Celsius!!!

Is halt der Schatten vom Auto, nech !?