Samstag, 12. Oktober 2013

VALLEY OF FIRE



Stelle dir vor du fährst auf einem einsamen Highway… Um dich herum erstreckt sich die lebensfeindliche Mojave Wüste. Die grauen Hügel in der Nähe sind mit grünlichem Limestone versetzt. Du überquerst einen kleinen Pass… 



And you step into another World ! VALLEY OF FIRE !

BACON ROCK











So jetzt must ihr mir sagen was ihr in diesem Bild seht:
 

 


Ist es 

a)      Ein Presslufthammer
b)      Der Indianische Gott des Feuers
c)       Ein Ground Squirrel
d)      Ein Elefant
e)      Eine Angelkordel
f)       Ein Coyote
g)      Ein umgekippter Kühlschrank
 Lösungsvorschläge in die Kommentare schreiben oder an meine Mailaddresse =)

Natürlcih haben wir auch ein paar Tiere gesehen:
Bighorn Sheep

und eine Tarantel =)
 

The American Way of Bowling.



Schritt 1: Kaufe billiges Bier! (z.B. Coors light, Budweiser oder ähnliches)

Schritt 2: Ernenne jemanden zum designated driver. (z.B. Mary mit ihrem frisch polierten Auto)

Schritt 3: Hol mindestens drei verrückte Partyleute mit ins „Boot“ (z.B. Emma, Mary und Guillaume)

Schritt 4: Triff dich mit noch verrückteren Leuten (z.B. Tyler)

Schritt 5: Trink vorm Casino aufm Parkplatz das Billigbier, weil es drinnen teurer ist… *hüstel* und bestaune das Auto mit der Kuhglocke, den zwei Riesenauspuffen und den Plastikhoden. Dessen Besitzer wahrscheinlich einen winzigen … äh ich meine natürlich ein winziges Selbstbewusstsein hat. 

Schritt 6 (optional): Überasche alle wie schnell du Bier trinken kannst. Warte auf den Satz: „Yeah, he´s German…“

Schritt 7: Versuch deine Crew vom Gambling abzuhalten (insbesondere Emma !)

Schritt 8: Leihe eine Bahn und leihe Schuhe aus.

Schritt 9: Lass dich von jemandem (z.B. Tyler) auf ein Bier einladen. Voraussetzung du bist 21!

Schritt 10. Erfindet bescheuerte Namen (z.B. „Forget It Beach“, „Let´s go Balls“ , „Tigergurl“ oder „Obnoxious Unknown Idiot“) für die Bowlinganzeige und vergesst nicht: Nicht denken beim Bowlen. Lass die Kugel rollen!

TIPP: Zocke die anderen ab, weil sie doppelt su betrunken sind wie du und schaffe mindestens 310 Punkte in drei Spielen

Schritt 11: Wenn du einen Strike geworfen hast und jemand anderes (z.B. Emma) auch, dann erfinde mit ihr/ihm einen geheimen Handschlag damit du den anderen (z.B. Mary, Jennifer, Tyler, Guillaume) zeigst dass  ihr das Spiel rockt !

Schritt 12: Solltest du aus Europa stammen, dann bringe den Amerikaner in deiner Gruppe deine Muttersprache bei. (Wichtige Sätze die sie am Ende des Tages wissen sollten: Prost, Verpiss dich, ich liebe dich, ich bin besoffen sowie ein Schimpfwort deiner Wahl – o-ton Mary)

Schritt 13: Nun labert euch auf drei verschiedenen Sprachen (z.B. Englisch, Französisch, Deutsch) zu.

Schritt 14: Wartet eine halbe Stunde bis Mitternacht um 1$ Spiele abzuräumen.

Schritt 15: Halte Emma davon ab irgendwelche zwielichtigen Typen mit auf unsere Bahn zu holen.

Schritt 16: Beschließt auf den Strip zu gehen. Parkt beim MGM Grand.

Schritt 17: Lass Tyler fahren und setze dich auf Einladung hinten zwischen die Mädels ;)

Schritt 18: Lass bloß nicht Emma aus den Augen, sonst sucht ihr sie stundenlang, weil sie an irgendwelchen Slotmachines sitzt nur weil sie irgendwann mal $40 gewonnen hat.

Schritt 19: Halte Emma davon ab eine Limo zu mieten und in einen Stripclub zu gehen. (ja ich weiß es kommt ziemlich häufig vor, dass man Emma von iwas abhalten muss… Solltest du keine Emma in deiner Gruppe haben, dann überspringe die Schritte)

Schritt 20: Versucht euer Auto wiederzufinden. Einen schlafenden Sicherheitsbeamten deswegen zu wecken ist eine Option. Aber nicht die Beste…

WARNUNG:       Lass dich nicht von Emma und Tyler zu einem Huckepackrennen überreden. Deine Kondition nach so einem Abend ist relativ im Eimer. Solange du dich tragen lässt wie Mary oder Emma ist das natürlich kein Problem.

Schritt 21: Fahrt nach Hause und fallt in euer Bett. Vorher umziehen ist gut aber wenn ihr es nicht schafft (wie z.B. mein Mitbewohner) auch kein Problem.

Schritt 22: Wache am nächsten Morgen auf und hilf deinem Mitbewohner den Kater zu überwinden und verarzte den blauen Fleck, den Mary dir durchs Huckepackrennen zugefügt hat.

Diese Anleitung ist natürlich „frei“ erfunden und Parallelen zu lebenden Personen ist rein zufällig.

Dienstag, 8. Oktober 2013

DIe Natur bleibt vom Shutdown unberührt

Gleich am ersten Abend hat Guillaume mir den Strand gzeigt und da ist mir diese Aufnahme gelungen =)

Am ersten Morgen bin ich extrem früh aufgewacht und dachte mir: Hey schaust du dir doch mal den Sonnenaufgang an...
Juhuu ich kann jetzt Panorama Fotos machen !!!

Shutdown bleibt bestehen ...



SHUTDOWN DAY IV

Wer sein Rad liebt der scheibt – gut, dass ich nicht so auf Fahrräder stehe ;)
Also rauf auf den Sattel und ab nach Boulder City! Was im ersten Moment sehr dynamisch klingt, ist in Wahrheit eine wahre Tortur!
8 miles / 13km ! Bergauf ! auf Asphalt ! mit einem Mountainbike ! mit einem nicht ganz aufgeblasenem Reifen ! Mit 3liter Wasser, einem Netbook, zwei Äpfeln und einem Fahrradschloss im Rucksack ! What a hell of a ride ! Daher bin ich auch nicht ganz in die City gefahren sondern „nur“ zum Welcome Center, um ein paar Infos zu sammeln – schließlich weiß man ja nicht wie lange wir hier noch ausharren, bis die edlen Herren aus Washington sich endlich geeinigt haben… nur mal so nebenbei: Dieser Shutdown kostet die USA laut den Nachrichten jeden Tag um die $ 500.000.000 !!!
Zurück zum Welcome Center: Dort erhielt ich nicht nur die besten Tipps für die Gegend hier, sondern auch ein großes LAS VEGAS Poster womit wir unser tristes Wohnzimmer ein bisl aufpeppen konnten. Die zwei netten Mitarbeiterinnen haben mir dann auch noch die kürzeste Strecke zur Library gezeigt, so dass ich die auch noch schnell besuchen und unsere ausgeliehene DVD zurückgeben konnte. Eigentlich freute ich mich auf die Rücktour – schließlich gings ja nur bergab… Wenn einem aber dermaßen starker Gegenwind entgegenbläst, dass man kurz davor ist stehenzubleiben und man dann trotz Gefälle von 5% (Bergstraßenähnlich) treten muss, um vorwärtszukommen… Dann vergeht einem der Spaß gaaaanz schnell. Den Abend haben wir dafür entspannt auf dem Sofa DVD guckend ausklingen lassen.

SHUTDON DAY VI


Als ich zum Welcome Center gefahren bin haben die Mitarbeiterinnen mir das Art In The Park – festival empfohlen, daher sind Guillaume und ich heute relativ früh aufgestanden und wieder rauf aufs Bike, um in die Stadt zu kommen. Wir sind jedoch lediglich 1 km wie gekommen… Wieder mal ein Ranger… Routiniert erklärten wir ihm, dass wir in Lakeshore Rd. 404 wohnen und zum Arts festival wollen und vllt ein bisl was einkaufen. Anstatt der üblichen Oh, allright. Have a good one! Antwort, führte er nun aus warum wir nicht mit dem Fahrrad in die Stadt sollten: Wir würden Nicht-Parkbewohner ermutigen auch aufs Rad zu steigen und wir mögen doch bitte unser Auto nehmen. Würden wir ja wenn wir eins hätten…
Er ließ uns weiterfahren nachdem wir ihm Nitas Namen genannt haben. Das Festival entpuppte sich als Anhäufung von Ständen, an denen Schmuck, Handwerkskunst und Fotos verkauft wurden und Fressbuden. Hin und wieder gabs dann doch mal sehenswerten Tand. Z.B. Rucksäcke aus alten Flanellhemden oder Handtaschen aus Buchrücken. Am Ende unseres Besuchs hat uns der Geruch vom Food Court gelockt ;) Nachdem wir uns durch Kettle Corn und Italian Sausage probiert hatten sind wir letztendlich beim Funnel Cake gelandet. Funnel Cake ist eine Art frittierte Waffel, die aussieht wie ein Haufen dicke Spaghetti. Oben drauf kann man alles Mögliche packen: Vanillesoße, Früchte, Schokolade, S´mores oder einfach Puderzucker. Wir haben uns für Puderzucker und Erdbeeren entschieden oder wie es auf dem Werbeschild hieß: Strawberry Sensation ! Der Geschmack ist auch eine wahre Sensation…
Die nächste Amerikanische Geschmacksexplosion haben wir uns im Vons gekauft: Real American Cookies – Yummy in your tummy – würde der Marktschreier vom Festival sagen ;)
Der Rückweg aus der Stadt ist definitiv das Beste an einem Ausflug in die Stadt: 8 Meilen Bergab brettern! Yiiiiiha ! Aber egal wo man ist, man trifft immer auf einen Ranger. Der erste hielt uns kurz hinter dem Visitor Center an und berichtete uns, dass die obersten Stellen sich nun mit der Causa „International Volunteers without a car“ befassen – mal sehen was daraus wird…
Der zweite Ranger erkannte mich wieder und wir stoppten kurz um ein bisl zu schnacken. Es stellte sich heraus, dass Nate uns gegenüber wohnt und er hofft uns näher kennenzulernen. Vielleichtladen wir ihn zu unserem BBQ ein, dass wir schon seit längerem mit David planen ;)

Samstag, 5. Oktober 2013

UND AM ENDE DER WÜSTE STEHT EIN HAUS AM SEE


Moin, moin,

Jetzt kommt endlich der versprochene Hausrundgang ;) Leider bin ich nicht in der Lage einen sexy 3D Rundgang hier einzufügen, aber ich hab mein Bestes gegeben:



– Haus von der Straße aus.

– Error 404 – House not found

 – Wenn man das Haus betritt liegt zur Rechten die Küche. Beim Einzug enthielt die Küche keinerlei Küchengerät… Was fürn Glück dass wir so nette Kollegen haben, die eine Geschirrsammlung für uns gemacht haben;) Eine Pfanne mussten wir trotzdem kaufen. :/

 – Und zur Linken das Wohnzimmer (der Fernseher ist nur „Deko“ – wir haben ihn David geschenkt, weil es hier kein Kabelanschluss gibt. Und wir DVDs auf Guillaumes Laptop gucken)

 – geradeaus geht’s zum Bad (die halb verschlossene Tür), vorm Bad links zu Guillaume und rechts zu meinem Zimmer

 – Mein Bett. Aufgrund der Klimaanlage, die direkt hinter dem Kopfteil liegt, schlafe ich nun andersherum. Außerdem habe ich kein Kissen, weshalb ich meinen Schlafsacksack mit gebrauchten Klamotten gefüllt hab. UPDATE: Hab mir ein Kissen gekauft .. prompt schlaf ich viiiiieeeeeelllll länger ^^

- Mein völlig „überquillender“ Schrank.

 – Schreibtisch, der momentan als Ablage für alles herhält ;)

 – Unsere halb schattige Terrasse rechts neben dem Haus

– Blick aus dem Küchenfenster/Haustür in den frühen Morgenstunden.

Alles in allem fasst das Haus ca. 100m². Mein Zimmer alleine schon 20 m²
Zudem liegt das Haus an einem Süd-Ost Hang, so dass wir immer die Sonnenaufgänge beobachten können. Hinter besagtem Hang liegt Las Vegas. Der Nachteil, der durch den Berg entsteht ist, dass es ziemlich früh ziemlich dunkel wird. Gestern wollten wir z.B. von Davids Haus (er ist unser direkter Nachbar) um 9:30 ohne Taschenlampe zurückgehen und sind mindestens 10x iwo gegen gelaufen… Hier in der Wüste ist es dann stockfinster. Wenn wir gen Süden schauen können wir diverse Sterne sehen. Schauen wir jedoch nach Norden knallt einem ein gewaltiger Lichtkegel entgegen. Sogar der Strahl, der Luxor Pyramide ist dann schwer auszumachen.

!!! DER SHUTDOWN !!!


Ich weiß nicht wie viel davon in den deutschen Nachrichten dazu gekommen ist… daher erstmal eine kleine Erläuterung: In den USA gibt es sowohl den Senat als auch den Kongress. Im Senat haben die Demokraten die Mehrheit (Obamas Partei), im Kongress jedoch die Republikaner. Vor langer Zeit haben die Amerikaner eine Neuverschuldungsobergrenze eingeführt. Die war leider völlig falsch kalkuliert besonders während der Wirtschaftskrise. Daher muss der Haushaltsvorschlag, den die Regierungspartei (Demokraten) entworfen haben, erstmal von beiden Häusern abgesegnet werden. Da die Republikaner hoffen durch ihre Blockade des Haushalts die Gesundheitsreform abzuschaffen,  halten sie an ihrer Meinung fest. Soweit klingt das gar nicht mal schlimm. Aber solange der Haushalt nicht bestätigt wurde, wird es kein Geld mehr für öffentliche Stellen geben. Alle Einrichtungen die direkt dem Federal Government unterstehen erhalten kein Geld mehr und die Beschäftigten werden zu unbezahltem Urlaub gezwungen. Die Einrichtungen, die dem einzelnen Bundesstaat unterstehen, werden weiterhin bezahlt , so dass Schulen, Feuerwehren, Polizei offenbleibt. Das Ding ist, dass die National Parks alle dem Bureau of Landmanagement zugehörig sind, welches wiederum vom Federal Government bezahlt wird. Momentan sitzen wir also alle gewissermaßen auf dem Trockenen.( Höhö Wortspiel wegen Wüste) Die Festangestellten müssen jeden Abend eine Hotline anrufen, die ihnen dann sagt ob sie kommen sollen oder nicht. Nita hat diese Situation schon zweimal erlebt: das erste Mal haben sich die Regierungsparteien innerhalb weniger Stunden geeinigt. Das andere Mal dagegen haben sie ganze drei Wochen gebraucht. 

Da Guillaume und ich noch kein fahrbaren Untersatz besitzen – nicht mal ein Fahrrad- hat uns heute netterweise Mary rumchauffiert. Nachdem sie uns nach Hause gebracht hatte (sie wohnt direkt neben uns), sind wir nach einem kurzen Lunch zu meiner ersten Wanderung aufgebrochen. Von unserem Haus aus sind wir die gesamte Strecke (mitten durch die Berge) zum Hoover Dam gewandert. Unglücklicherweise haben wir uns ein bisl mit der Zeit verkalkuliert so, dass wir in stockfinsterer „Nacht“ um 8:15 wieder nach Hause gekommen sind. Völlig erschöpft von der bergigen Wanderung in der glühend heißen Wüste, hatte ich kein Bock mehr iwas zu kochen also: rein in die Microwave mit den fertig-Nudeln!!!  




Jetzt noch schnell unter die erfrischende Dusche um den ganzen Wüstensand abzukriegen und dann wars ein rundum gelungener Tag.

SHUTDOWN DAY II

Heute haben wir die meiste Zeit relaxed am See, haben gelesen, gebadet und ich habe meine Unterwasserkamera ausprobiert.DSFC1134 Während der Mittagssonne haben wir uns im Haus verkrochen und hier weitergelesen und natürlich was gegessen ;) Am Nachmittag bin ich alleine zur Marina gelaufen, weil Guillaume sich nicht ganz wohl fühlte.DSCF1143 Auf dem Rückweg passierte dann das Ereignis des Tages: Ich wurde von den Park Rangern angehalten, weil sie mich für jemand hielten, der in den Park eingebrochen ist… Schließlich sind die Tore mit Gitter abgesperrt und ein einzelner Hiker erregt da schon ein bisl Aufsehen. Das Missverständnis ließ sich jedoch schnell aufklären. – Also alles in Butter.

SHUTDOWN DAY III

Es hat sich immer noch nichts getan. Keiner der Regierungsparteien will einknicken – ja sie reden nicht einmal miteinander!!! Damit Guillaume und ich uns besser bewegen können sind wir heute los um ein Fahrrad zu kaufen. Und wir haben eins gefunden – David war sehr hilfsbereit und hat uns nicht nur rumgefahren sondern auch diverse Tipps gegeben. Jetzt besitzen wir beide ein Mongoose Mountainbike – just perfect for the desert and the mountains. Bilder folgen ;) schließlich will ich euch meinen schicken neonorangen Helm zeigen ;)

Hier folgt das erste Bild.