Sonntag, 17. November 2013

SEKI



SEKI = SEquoia and KIngs Canyon
Sequoia bekam seinen Namen durch die Sequoias, die massigsten Bäume der Welt. Sie werden über 3000 Jahre alt, überleben praktisch jedes Feuer und treiben gewaltige Wurzeln.
Der Park liegt zwischen 1000 m und 3000 m Höhe so, dass auf den Gipfeln bereits haufenweise Schnee liegt. 


Day 1 ROADTRIP !
Da wir immer noch den weißen Tahoe von unserem JOTR Ausflug vor unserer Haustür stehen hatten, mussten wir Alex vom Internhaus abholen. Für so einen langen Trip (6:30 std und 400 Meilen) braucht man natürlich einen erfahrenen Fahrer... MICH ! ;) Ich also mit Hilfe von Alex iPhone durch Vegas und rauf auf den Highway ! Die Fahrt nutzten wir um unseren neuen Kollegen ein bisl besser kennenzulernen. Mit voll aufgedrehter Musikanlage und unseren MP3 Playern war unser Topthema logischerweise Musik ! Nach 6 Stunden Fahrt, einem genialen Ausweichmanöver meinerseits ;) und einer Biereinkaufpause hatte wir es kurz vor Sonnenuntergang (4:30) zum Visitor Center geschafft. Dort bekamen wir unsern Schlüssel zum Haus. Jaja das Haus... merkwürdige Sachen gibts... Zwei fette Schlafzimmer und zwei winzige Betten für DREI Leute ... Nachdem ich bei Sching-schang-schong verloren hatte , musste ich auf der Couch schlafen... Wie sich heruasstellte war die Couch wesentlich besser und vor allem länger als die richtigen Betten. In der Küche gabs zwei Kühlschränke (mal wieder)... diese mal war der eine mit tonnenweise abgelaufenem Essen gefüllt, das Guilalume und Alex trotzdem gegessen haben und der andere war komplett leer...



Day 2 GENERAL SHERMAN

Da wir alle schon um 7 im Bett waren sind wir am nächsten Morgen dementsprechend früh aufgewacht. Bis zum Unterrichtsbeginn hatte wir drei Stunden Zeit... schnell ins Auto und die Serpentinen Straße rauf. Eine ganze Stunde haben wir gebracuht um in den Giant Forest zu kommen. Das lag hauptsächlich daran, dass wir gleich 5 Bären gesehen haben und jedes Mal angehalten haben, um zu gucken.
Wir sind auf einer Höhe von 2500m und die Sequoias sind nicht gerade klein... kein Wunder also, dass sie in die Wolken ragen ;)


Die drei fierenden Wanderer

Querschnitt eines Astes eines Sequoias - Immer noch 4m Durchmesser!

Der Massigste Baum der Welt!

Wenn man die Masse des Baumes in Wasser umrechnet könnte man die nä. 30 Jahre jeden Tag eine badewanne füllen...



DAY 3 Marble Falls und Moro Rock

Morgens Marble Falls und abends Moro Rock (zum Sonnenuntergang)
DER BLUUUUUT BAUM !!!! nee ich hab kein Plan wie der heißt...

Stolzes Niki - nach vollendeter Wanderung
 Während Oui und ich den gesamten 4meilen langen Trail morgen um 5 Uhr gewandert sind, ist Alex früher umgekehrt und prompt einem Bären über den Weg gelaufen. nix passiert aber für die beiden (Alex und der Bär) ein Schreckmoment !
Im Sommer befindet sich dort wo ich stehe ein reißender Fluss, der autogroße Felsen durch die Gegend rollt.
Am Abend vom dritten Tage sind sie auferstanden aus der Asche des Unterichts und fuhren (fast) in den Himmel...

Moro Rock von "unten"

Oben angekommen!


Hier wird Sicherheit groß geschrieben!
! ! ! D A N G E R ! ! !

Er lässt den Blick schweifen...
 Was kommt dabei heruas wenn man drei Jungs mit kameras auf einen Felsen setzt und sie warten müssen?

Das hier:
Oui am Pranger

Over the Edge! das Tal liegt ca 5000ft tiefer...

Sonnengruß Yoga !
KAMEHAMEHAAAAA !!!


Oui denkt er kann fliegen!!!

etwa doch nicht ?

Erneuter Versuch ;)

Wir sind auf Moro Rock gebleiben, bis wir die Sterne sehen konnte. Dann fiel uns auf wir müssen von diesem Felsen in stockfinsterer Nacht ja auch noch runterklettern... Der routinierte Wanderer hat natürlich eine Kopfampe dabei, die in diesem Moment wie gerufen kommt !

DAY 4 Lakes Trail oder auch Herr der Ringe Trail! Auf über 12000ft = 4.000 Meter !

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Dennoch möchte ich eine kleine Erklärung für den Namen geben. Als ich mit dem Wanderstock durch den Schnee stampfte, sah ich laut Alex aus wie Gandalf auf dem Pass des Caradrass (Herr der Ringe – Die Gefährten) – aber ihr werdet sehen!
links Abgrund (es geht ca 2000m runter) rechts Felswand

Solche Stellen werden High Dive genannt ... warum bloß?

Der Schnee reichte mir bis über die Knie! Guillaume ist nochmal ein paar cm kleiner als ich.

Aussicht genießen...

THE WATCHTOWER

Gruppenfoto #1

Für ein schickes Stillleben nimmt man schon mal kalte Füße in Kauf ;)

Fachmännischer Schneetest.

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Heather Lake

Pear Lake

Gruppenfoto #2

Überbleibsel eines müden Wanderers

diese coole kleine Ente hat den ganzen See überquert um mit uns abzuhängen! Da gabs natürlich ein paar Krümel zu naschen.

See unter Wasser - Das ist ein umgekippter Baum

Montag, 11. November 2013

DANKE

für 1068 Seitenaufrufe !

Hier kommt die Lösung zu dem Bilderrätsel. Eure Antworten waren hilarious! Thanks a lot.


Samstag, 9. November 2013

Joshua Tree National Park



Wenn man schon 5 Stunden gefahren ist und eine Woche lang durchgearbeitet hat, dann hat man doch auch ein bisl Urlaub verdient!? Folglich sind wir am Freitag nach unserer getanen Arbeit und einer laaaaangen Verabschiedung zum Joshua Tree NP gefahren. Nach einem kurzen Stopp beim Visitor Center hatten wir die besten Hikes und Campsites gefunden. Nach einem 2km Hike zum Arch Rock und einem netten Plausch mit zwei Campern haben wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz gemacht. Ohne Erfolg… alles besetzt … wir also leicht frustriert in der Gegend rumgekurvt … hin und her gerissen zwischen zurück zum Ironwoodhaus fahren oder weiter nach einem Campingplatz suchen. Offensichtlich sahen wir dermaßen verwirrt aus, dass uns die netten Ranger aus dem Visitor Center aufgabelten und uns eine Campingarea außerhalb des Parks zeigten. Dieser „Campingplatz“ liegt auf BLM Land was bedeutet keine Sanitäranlagen, keine Straßen (gut dass wir unsern Off-Road Tahoe hatten), keine Kosten. Völlig geschafft, hatten wir keine Lust unser Zelt aufzubauen. Und da es sowieso saukalt war beschlossen wir im Auto zu pennen. Alle Sachen ausm Kofferraum auf die beiden Vordersitze und dann einer (Guillaume) auf die Rückbank und der andere (ich) in den Kofferraum. … ein Erlebnis … ein schweinekaltes Erlebnis… but WHAT DOESN´T KILL YOU MAKES YOU STRONGER ! Am nächsten Morgen sind wir superfrüh (5:00) aufgebrochen und haben unseren Heimweg angetreten.  

Arch Rock


Schlafen IM Auto

Sowas findet man in der Wüste...

Sunrise Road

Die Schattenseiten einer Sonnenfarm ! Oder meine Woche im kaffigsten Kaff der Welt.



Es tut mir leid, dass ihr in letzter Zeit relativ wenig von mir gehört habt… Aber ich war praktisch durchgängig auf Reisen… Ja ich weiß ich bin arm dran …

Wieder im trauten Heim in Lake Mead, mit einem Fudge-Eis in der Hand kann ich euch endlich genaueres berichten. Dazu gebe ich mal ein Stichwort: Solaranlagen
Klingt doch eigentlich ganz gut oder? Ja, im Vergleich ist es das auch, aber hier im Südwesten haben Solaranlagen erhebliche Auswirkungen auf das Ökosystem der Wüste. Die letzte Woche habe ich in Lake Tamarisk verbracht, das ist ein winziges Kaff in der Nähe vom Joshua Tree National Park. Wir (Guillaume und ich) haben dort dem Fish and Wildlife Service und der Ironwood Consulting Group geholfen eine Studie durchzuführen. Mit Hilfe dieser Studie sollte ermittelt werden, welche Auswirkungen riesige Solaranlagen auf Vögel (besonders auf Zugvögel) haben. Denn wenn man ein Solarkraftwerk von oben sieht kann man darauf kommen, dass es vllt ein See ist und in der Wüste sind Seen natürlich besonders begehrt! Da passiert es von Zeit zu Zeit, dass ein Vogel dort landen will und in den Solarpaneelen hängen bleibt und sich verletzt oder sogar stirbt. Eine Lösung dafür können grüne Laser sein wie sie bereits an Flughäfen eingesetzt werden. Sie halten die Tiere davon ab sich in dieser Gegend aufzuhalten. Die Studie sah wie folgt aus: 21 Leute in 7 Teams fahren in Golfkarts herum und suchen die Reihen von Solarpaneelen nach verletzten oder verendeten Vögeln ab. In zwei vierstündigen Sessions wurde das Kraftwerk zweimal täglich gescannt.


Am Montag sind wir in Lake Tamarisk angekommen. Wir wurden von Kelsi (die Frau vom Projektleiter) und Chris (cooler, langhaariger Mittvierziger mit viel Humor) herzlich mit einem Bierchen begrüßt und in der Sonne sitzend lernten wir uns näher kennen. Anstatt wie geplant im Garten zu Campen bekamen wir unser eigenes Zimmer mit richtigen Betten. Kelsi und Chris arbeiten für Ironwood Consulting, die diverse Projekte mit Umweltrisiken betreut. Darunter auch die Umsiedlung von Wüsten Schildkröten. Noch am selben Tag fuhren wir mit Kelsi in die Pampa um ihre Schützlinge, die sie mit Chips ausgestattet haben, zu dokumentieren. Das heißt wir haben eine DESERT TORTOISE gesehen – that´s a pretty big deal!
Die Ironwoodleute trafen im Laufe des Nachmittags und Abends ein und wir hatten das Gefühl, dass hier Freunde zusammenkommen und keine Arbeitskollegen. Sie verhalten sich wie eine große Familie, in die wir sofort mit aufgenommen wurden. Unter den Nachzüglern war auch Kathy, die Chefin von Ironwood, die tonnenweise Essen und drei Kästen Bier angeschleppt hat. Wie der restliche Abend ausgesehen hat könnt ihr euch sicher vorstellen ;) Es gab sogar einen extra Kühlschrank nur für Bier, Rum und Vodka.
Am Dienstag wurden wir um 5:00 aus unseren Träumen gerissen. Das Sicherheitstraining musste noch absolviert werden… Es war so langweilig und redundant, dass ich während des fast 3 stündigen Vortrags eingenickt bin. Und ich war nicht der Einzige. Seitdem war Chuck (Sicherheitsoberfutzi) die ganze Zeit beleidigt…
Nach dem Training bekamen wir noch unsere Ausrüstung
(man könnte auch sagen Village-People-Uniform) und Lunch. Der Scanning Prozess verlief relativ ereignislos und am ersten Tag fanden wir 1 Vogel. Meine Crew bestand aus Chris und Jorge unserem mexikanischen Fahrer.
„Zu Hause“ gabs wieder viel Essen.
Am Mittwochabend habe ich mit Erin (nein nicht Brockowich) Baseball geguckt und im Anschluss die MEISTERSCHAFT DER BOSTON RED SOX gefeiert… mit noch mehr Essen und einem Lagerfeuer im Garten.
Der nächste Abend war HALLOWEEN und selbst in diesem abgelegenen Kaff in der Wüste haben die Leute ihre Häuser geschmückt und die Kinder ziehen durch die Straßen. Leider hatte sich bis auf Frank unser moppeliger Nachbar, der als 1-Mann Mariachi Band ging, keiner verkleidet… 
Am Freitag hieß es leider Abschied nehmen, aber die Freunde, die wir während dieser Woche gemacht haben werden bleiben und da Ironwood auch ein Projekt in der Nähe von Boulder City hat, werden wir uns hoffentlich alle wiedersehen.  
Nachdem Brad eine Tarantel gefunden hatte und sie auf meinen nackten Arm gesetzt hat, reichte ich sie weiter an Guillaume